Mit der Fördermaßnahme „Land.Funk – Anwendungen von Gigabitnetzen für ländliche Räume“ fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus)“ die Entwicklung und Erprobung von digitalen Lösungen zur Nutzung von gigabitfähigen Mobilfunknetzen (5G). In fünf Land.Funk-Förderprojekten soll die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen verbessert und somit einen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse geleistet werden.

Gefördert werden 5G-Experimentierfelder in ländlichen Räumen, die die neuen Möglichkeiten dieser Mobilfunktechnologie für unterschiedliche Themenfelder wie Gesundheit, Arbeit, Mobilität, kommunale Aufgaben, Rettungsdienste, Datenplattformen und digitale Zwillinge in anschaulicher und beispielhafter Form sichtbar machen und auf diese Weise den Nutzen des flächendeckenden Ausbaus von 5G-Mobilfunknetzen in ländlichen Räumen demonstrieren.

Das IZT – in Kooperation mit dem Thinktank „neuland21“ – begleitet und erforscht die geförderten Projekte, um Erkenntnisse für die künftige Politikgestaltung auf der Bundesebene sowie insgesamt für die Gestaltung politisch-administrativer Rahmenbedingungen auf allen relevanten politischen Ebenen zu gewinnen. Aufgabe der fachlichen Auswertung und Begleitung der Projekte ist es auch, praktische Empfehlungen zur Übertragung der Projektansätze auf andere Regionen zu erarbeiten.

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